Die Bezeichnung Theologie des Leibes bezieht sich auf 129 Katechesen vom   Hl. Johannes Paul II, die er von 1979 – 1984 gehalten hat. Der Papst zeigt, wie der Ruf, sich selbst total zu verschenken tief in unser Sein eingeschrieben ist, und durch unseren Leib sichtbar wird.

Der Mensch entdeckt von Anfang an, dass er die einzige fähige Kreatur ist, Geschenk zu sein. In der Zweigeschlechtigkeit findet er den geeigneten Ort für diese Gabe.  

Wenn auch die Sünde unsere Fähigkeit des Sich – Schenkens verletzt, ermöglichen Christi totale Hingabe und seine Auferstehung, dass wir diese Fähigkeit, uns zu verschenken, wiedererlangen.

Ehe und Zölibat sind also die zwei Verwirklichungen derselben Berufung, desselben Rufes.